Patschelbrunnen im Golddorf Born sehr beliebt
Es gibt kaum eine Tageszeit, dass der beliebte Patschelbrunnen nicht von irgendjemand angesteuert wird. Ob zum Fotoshooting, Kinder auf der Otter-Skupltur herum turnen oder im Sommer durch den Wasserlauf waten.  Die "Patscheline" steht nicht alleine dort, sondern auch der Gegenspieler, der Hecht Neptun. Hunde erfrischen sich dort bzw. saufen das Wasser.  Touristen entdecken am Brunnen Informationen zu Heinrich ;Malzkorn. Die Heimatfreunde Born haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Patschelbrunnen zu pflegen und zu hegen.  Der Patschelbrunnen rückte erneut in den Mittelpunkt, weil der weltberühmte Tierroman von Heinrich Malzkorn neu aufgelegt wurde. Wer das Golddorf Born besucht, stößt auf den Patschelrundweg am Borner See, findet plötzlich die Patschelstraße und erfährt, dass Heinrich Malzkorn, bekannte "Sohn" von Born seine Grabstätte auf dem Borner Friedhof.    
Patschelbrunnen Born
Borner Haltepunkt

Historischer Haltepunkt Born halten

Heimatfreunde Born in Ordnung

Der historische Haltepunkt Born erstrahlt in neuem Glanz. Die Heimatfreunde St. Peter Born brachten ihn auf Vordermann. Die Aktion nahm der Heimatfreunde-Vorsitzende Thorsten Merz mit seinen Vorstandskollegen Klaus Reuters, Siegfried Möser und Dieter Lankes in die Hand. Bis 1985 verkehrte hier die Bahn zwischen Dülken und Brüggen. An den Haltepunkt in Born erinnert ein Schienenjoch im Schotterbett. Viele Borner nahmen die Bahn als Verkehrsmittel, um zur Arbeit, zur weiter führende Schule oder in die Stadt zu kommen. Der Schienenstrang, acht Meter lang und mit den Holzschwellen insgesamt fünf Tonnen schwer, entstand dort auf Initiative der Heimatfreunde Born. Es wurde dazu ein Halteschild und ein Kilometerstein aufgestellt.  Von 1891 bis 1985 gab es den Schienenverkehr von Dülken bis Brüggen. Der Güterzugverkehr ging bis 1985, und mit Personenverkehr war 1960-ziger Jahre Schluss. Die Borner kennen noch die alte Dampflok mit den unüberhörbaren Geräuschen und mit dem grellen Warnsignal, später kamen dann als Ersatz die Diesellok und der rote Schienenomnibus. Das Gleisjoch bekamen die Heimatfreunde St. Peter Born aus dem ehemaligen Brüggener Munitionsdepot. Zu dem ehemaligen Haltehäuschen, das der ASV Schwalmfreunde Brüggen als Materiallager übernahm, kamen auch noch Haupt- und Vorsignale an die Strecke.